{"id":10537,"date":"2025-04-23T11:00:48","date_gmt":"2025-04-23T11:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/stuttgartertageszeitung.de\/?p=4619"},"modified":"2025-04-23T11:00:48","modified_gmt":"2025-04-23T11:00:48","slug":"spanien-startet-105-milliarden-euro-verteidigungsinitiative-nato-ziel-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pappusaha.com\/kartnerzeitung\/spanien-startet-105-milliarden-euro-verteidigungsinitiative-nato-ziel-2025\/","title":{"rendered":"Spanien startet 10,5 Milliarden Euro Verteidigungsinitiative \u2013 NATO-Ziel 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>Die spanische Regierung hat eine neue Verteidigungsinitiative im Wert von 10,5 Milliarden Euro vorgestellt, mit dem Ziel, bereits 2025 das von der NATO geforderte Ziel zu erreichen, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die Verteidigung zu investieren. Regierungschef Pedro S\u00e1nchez betonte, dass Europa angesichts der aktuellen globalen Sicherheitslage zunehmend auf eigene Verteidigungskr\u00e4fte angewiesen sei und Spanien eine Schl\u00fcsselrolle dabei \u00fcbernehmen wolle.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">NATO-Vorgabe wird vorgezogen<\/h3>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich hatte Spanien geplant, das Zwei-Prozent-Ziel bis 2029 zu erf\u00fcllen. Mit der neuen Initiative wird dieser Zeitrahmen auf 2025 vorgezogen, um die Anforderungen der NATO fr\u00fcher zu erf\u00fcllen. Aktuell liegt der Anteil der spanischen Verteidigungsausgaben bei etwa 1,3 Prozent des BIP, was deutlich unter dem geforderten Niveau liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Initiative konzentriert sich vor allem auf digitale Aufr\u00fcstung, milit\u00e4rische Modernisierung und die Verbesserung der Cybersicherheit. Der Plan wurde bereits vom Kabinett verabschiedet und soll nun zur Abstimmung an die NATO und die Europ\u00e4ische Union weitergeleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Reaktion auf sich wandelnde Sicherheitsbedrohungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Pedro S\u00e1nchez hob hervor, dass die Art der Bedrohungen im Bereich der Sicherheit sich in den letzten Jahren grundlegend ver\u00e4ndert habe. Neben den klassischen milit\u00e4rischen Bedrohungen seien heute vor allem Cyberangriffe, Drohnen, Sabotageakte und gezielte Desinformation zentrale Sicherheitsrisiken. Diese neuen Gefahren erforderten eine umfassende Anpassung der Verteidigungsstrategie.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere Gegner nutzen vielf\u00e4ltige Mittel, um Instabilit\u00e4t zu erzeugen\u201c, sagte S\u00e1nchez. \u201eEuropa muss sich dieser Realit\u00e4t stellen. Spanien wird seinen Beitrag leisten, um die europ\u00e4ische Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine als gemeinsame Verantwortung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Premierminister betonte zudem, dass der Krieg in der Ukraine nicht nur den Osten Europas betreffe, sondern ganz Europa, einschlie\u00dflich Spanien. Der Angriff Russlands auf die Ukraine stelle eine Bedrohung f\u00fcr die gesamte europ\u00e4ische Stabilit\u00e4t dar. Spanien sei entschlossen, nicht neutral zu bleiben, sondern mit seinen internationalen Partnern zusammenzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePutins Aggression bedroht die europ\u00e4ische Stabilit\u00e4t insgesamt\u201c, erkl\u00e4rte S\u00e1nchez. \u201eSpanien bleibt nicht neutral \u2013 wir handeln gemeinsam mit unseren Partnern, um der Bedrohung entgegenzuwirken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Keine K\u00fcrzungen im Sozialbereich<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung, das Verteidigungsbudget massiv zu erh\u00f6hen, stie\u00df in Spanien auf Kritik, insbesondere von den linken Koalitionspartnern. Diese bef\u00fcrchteten, dass die Investitionen in die Verteidigung auf Kosten sozialer Ausgaben und staatlicher Leistungen gehen k\u00f6nnten. S\u00e1nchez versicherte jedoch, dass das Verteidigungsbudget keine negativen Auswirkungen auf die sozialen Standards haben werde. Es seien keine K\u00fcrzungen im Sozialbereich oder Steuererh\u00f6hungen geplant. Auch die Haushaltsstabilit\u00e4t solle nicht gef\u00e4hrdet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e1nchez verwies darauf, dass das urspr\u00fcngliche Versprechen zur Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben bereits 2014 von einer Vorg\u00e4ngerregierung abgegeben wurde und dass nun endlich die Umsetzung erfolge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dringender Appell der NATO<\/h3>\n\n\n\n<p>Mark Rutte, der NATO-Generalsekret\u00e4r, hat erneut die Mitgliedstaaten der Allianz dazu aufgefordert, ihre Verteidigungsausgaben schnell zu erh\u00f6hen. Er w\u00fcrdigte die ersten Schritte, die L\u00e4nder wie Spanien, Belgien, Portugal und Italien bereits unternommen haben. Gleichzeitig warnte er vor wachsendem Druck aus den USA, die ein z\u00fcgigeres Vorgehen der NATO-Mitglieder erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bitte die Mitgliedstaaten, jetzt aktiv zu werden\u201c, sagte Rutte. \u201eSonst k\u00f6nnte der n\u00e4chste Anruf aus Washington weniger Geduld mit sich bringen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Spanien signalisiert Verantwortung in der NATO<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit dieser Initiative signalisiert Spanien, dass es seine sicherheitspolitischen Verpflichtungen ernst nimmt und eine st\u00e4rkere Rolle innerhalb der NATO anstrebt. Die Investitionen in die Verteidigung und die damit verbundene Modernisierung des Milit\u00e4rs stellen einen klaren Schritt in diese Richtung dar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spanische Regierung hat eine neue Verteidigungsinitiative im Wert von 10,5 Milliarden Euro vorgestellt, mit dem Ziel, bereits 2025 das von der NATO geforderte Ziel zu erreichen, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die Verteidigung zu investieren. 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